Führungen & Veranstaltungen

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17 - 20 Uhr
Events
It`s a match – Das Museum und Du
Junge Nacht im Zeppelin Museum

Hast Du Lust, das Zeppelin Museum einmal in einem ganz besonderen Rahmen kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen?

Dann komm vorbei am 30.1. von 17-20 Uhr zur Jungen Nacht!

Wir bieten Kurzführungen durch die verschiedenen Ausstellungen (Dauerausstellungen Kunst und Zeppelin, Wechselausstellung Fetisch Zukunft. Utopien der dritten Dimension), anschließend könnt Ihr bei Getränken und Musik ins Gespräch kommen.

Der Eintritt ist natürlich frei. Wir freuen uns auf Euch!

Kosten
Kostenlos
Anmeldung
keine Anmeldung erforderlich
Kontakt
Diskurs und Öffentlichkeit
T +49 7541 3801-25
anmeldung@zeppelin-museum.de
Do 02.02.
19 Uhr
Open House!
LIT-Walk: Kurzführung durch die Ausstellung mit anschließender Lesung von Ines Geipel
In Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Friedrichshafen

Ines Geipel gibt in ihrem Buch Schöner neuer Himmel. Aus dem Militärlabor des Ostens Einblicke in ein bisher unentdecktes Kapitel der DDR-Geschichte. Der Himmel ist heute der Marktplatz der Macht – aber auch ein Raum der Geschichte, die insbesondere mit der Idee des Neuen Menschen zu tun hat. Für das Interkosmos-Projekt der Sowjets war dieses Körperprojekt der absolute Leitstern und löste in der DDR eine gründliche Forschungstätigkeit aus. Die Unterwerfung des Alls sollte durch einen Hochleistungsflieger, der sich über Jahre im Orbit aufhalten konnte, ermöglicht werden. Aus den Verschlussakten der DDR-Militärforschung setzt Ines Geipel ein neues Bild zusammen: Experimentiert wurde dafür nicht nur an Tieren, sondern auch an Menschen in Krankenhäusern, Gefängnissen, an Soldat*innen und Hochleistungssportler*innen. Der Abend beginnt mit einer themenbezogenen Kurzführung durch die Ausstellung Fetisch Zukunft. Utopien der dritten Dimension. Anschließend gibt Ines Geipel Einblicke in ihr Werk und die Besucher*innen sind eingeladen, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen.

Kosten
Pay what you want. Bezahlen Sie so viel, wie die Veranstaltung Ihnen wert ist.
Anmeldung
keine Anmeldung erforderlich
Hinweise
Die Kurzführung findet im Zeppelin Museum statt, die anschließende Lesung im Kiesel.
So 05.02.
14 Uhr
Führungen
Technik und Kunst im Überblick
Ausstellungsführung

Möchten Sie sich einmal wie ein Zeppelin-Passagier im Jahr 1936 fühlen? Bei dem geführten Rundgang durch das Museum steigen Sie über ein Fallreep in die rekonstruierten Passagierräume der LZ 129 Hindenburg und erkunden den Zeppelin. Alles was man zur Geschichte und zur Technik der Luftschiffe wissen muss, erfahren Sie natürlich auch. Die historischen Hintergründe zur Zeit der großen Luftschiffe sind ein weiteres Thema des Rundgangs. Anlässlich des 20. Jahrestags der Washingtoner Erklärung setzt sich das Zeppelin Museum kritisch mit der eigenen Vergangenheit seiner Kunstsammlung auseinander. Die Sonderausstellung macht Schicksale von Sammlern sichtbar, von geraubten oder verlagerten Kunstwerken und Hetzaktionen der Nationalsozialisten gegen die Moderne Kunst. Kritisch blickt sie aber auch auf Friedrichshafen und den Bodensee als Rückzugsort ehemaliger NS-Größen und ausgeklügelter Händlernetzwerke zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Kosten
2 Euro pro Person (zzgl. Eintritt)
Anmeldung
keine Anmeldung erforderlich
Hinweise
Kinder bis 16 Jahre frei
So 05.02.
15 - 16 Uhr
Führungen
Fetisch Zukunft. Utopien der dritten Dimension
Ausstellungsführung

Das Zeppelin Museum widmet sich in der transdisziplinären Ausstellung Fetisch Zukunft. Utopien der dritten Dimension der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Visionen und Ideen zur Überwindung der Schwerkraft und Optimierung der dafür entwickelten Technologien. Zentrale Frage der Ausstellung ist, ob Technik menschliche Sehnsüchte nach Geschwindigkeit, Freiheit, Frieden, Unsterblichkeit und Nachhaltigkeit erfüllen kann, oder ob Marketing und fetischisierte Heilsversprechen ihren Stellenwert überhöhen. Dazu treten historische und aktuelle technische Utopien in Dialog mit künstlerischen Positionen, die hinterfragen, alternative Szenarien entwerfen und die teils dystopischen Momente der Fetischisierung aufzeigen.

Die Ausstellung basiert auf Werken der Technik- und Kunstsammlung des Zeppelin Museums und wird durch thematisch passende, internationale Leihgaben erweitert. Insgesamt 15 künstlerische Arbeiten von Aerocene Foundation und Tomás Saraceno, Nuotama Frances Bodomo, Andreas Feininger, Alexandra Daisy Ginsberg, Alexander Kluge, Marie Lienhard, Jacolby Satterwhite, Timur Si-Qin, Anton Vidokle und Aby Warburg werden ergänzt durch mehr als 80 weitere Exponate der Luftfahrtgeschichte.

Kosten
2 Euro pro Person (zzgl. Eintritt)
Anmeldung
keine Anmeldung erforderlich
Hinweise
Kinder bis 16 Jahre frei
Do 09.02.
17:30 Uhr
Open House!
Die Stadt der Zukunft
Eröffnung der Satellitenausstellung im ZeppLab

Im Kontext der Ausstellung haben sich drei Friedrichshafener Schulklassen unterschiedlichen Alters mit dem Ausstellungsthema befasst. Im Zentrum stand dabei eine ebenso produktive wie kreative Auseinandersetzung mit den fünf Themenkomplexen der Ausstellung – Geschwindigkeit, Freiheit, Frieden, Unsterblichkeit, Nachhaltigkeit – und deren (un-)möglicher Realisierung in der Stadt der Zukunft. Die aus diesem Projekt entstandenen Kunstwerke werden nun in einer Satellitenausstellung im ZeppLab bis zum Ende der Laufzeit von Fetisch Zukunft ausgestellt.

Kosten
Kostenlos
Anmeldung
keine Anmeldung erforderlich
Do 09.02.
19 Uhr
Open House!
[ENTFÄLLT] „Die Maschine gibt den Takt für den Gesang des Genies an“
Vortrag von Ann-Katrin Günzel, Kunstwissenschaftlerin

In einer allumfassenden Utopie erklärten die italienischen Futurist*innen 1909, dass die Welt sich um die Schönheit der Geschwindigkeit bereichert habe. Sie wollten auf der Grundlage eines ungezügelten Fortschrittsoptimismus nicht weniger als die Rekonstruktion des Universums vornehmen. Dieses Vorhaben umfasste auch die Kreation eines neuen Menschen, der als Mensch-Maschine den Bedürfnissen einer „aus ständigen Zusammenstößen bestehenden Umwelt“ angepasst sei. Inzwischen, über 100 Jahre später, sieht man den Beschleunigungsdruck der Moderne kritisch, auch wenn die Optimierung der Körper nach wie vor ein utopisches Ziel darstellt, indem transhumanistische Gestaltungsmöglichkeiten die Verbindung von Körper und Technik anvisieren. In der Kunst tauchen daher vermehrt sowohl hoffnungsvolle als auch kritische Vorschläge für Hybride, Transgender-Körper, technisierte Körperentwürfe und Cyborgs auf, welche aus den futuristischen Zukunftsentwürfen hervorgegangen zu sein scheinen.

Hinweise
Diese Veranstaltung muss leider entfallen.
So 12.02.
11 Uhr
Führungen
Eigentum verpflichtet. Eine Kunstsammlung auf dem Prüfstand
Ausstellungsführung

Ist das Raubkunst? Seit Jahren stellen sich Museen diese brisante Frage mit Blick auf ihre Sammlungen und tauchen oft zum ersten Mal tiefer in die eigene Geschichte ein. Auch das Zeppelin Museum arbeitet seit 2016 in detektivischer Forschungsarbeit die bewegten Geschichten der Kunstwerke seiner Sammlung auf: Woher kommen die gotischen Skulpturen, die barocken Malereien und Meisterwerke der Klassischen Moderne? Anlässlich des 20. Jahrestags der Washingtoner Erklärung setzt sich das Zeppelin Museum kritisch mit der eigenen Vergangenheit seiner Kunstsammlung auseinander. Die Sonderausstellung macht Schicksale von Sammlern sichtbar, von geraubten oder verlagerten Kunstwerken und Hetzaktionen der Nationalsozialisten gegen die Moderne Kunst. Kritisch blickt sie aber auch auf Friedrichshafen und den Bodensee als Rückzugsort ehemaliger NS-Größen und ausgeklügelter Händlernetzwerke zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Kosten
2 Euro pro Person (zzgl. Eintritt)
Anmeldung
keine Anmeldung erforderlich
Hinweise
Kinder bis 16 Jahre frei
debatorial
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