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Zeppelin Museum startet Jahreskampagne zum 30. Jubiläum: Gefühlte Wahrheiten

19.3.2026

Museum

„Ich möchte das Museum in die Köpfe der Häfler:innen bringen! Die Menschen in Friedrichshafen sollen begreifen, dass das Zeppelin Museum ihr Museum ist, das Sie aktiv mitgestalten können. Deshalb wird es zukünftig Beteiligungsformate geben.“

Direktorin Silvia Rückert

Einmal Zeppelin Museum reicht? Museen sind neutral? Friedhofshafen? Auf keinen Fall!

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  1. Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus

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    Ausstellungen

    2026 feiert das Zeppelin Museum sein 30-jähriges Jubiläum im Hafenbahnhof. Zu diesem Anlass stellt sich das Museum in der Ausstellung „Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus“ seiner eigenen Geschichte und arbeitet die Verstrickungen zwischen der politischen Nutzung von Zeppelinen und NS-Staat erstmals umfassend auf. Leitend sind dabei Gefühlte Wahrheiten, ein Phänomen, das auf subjektiven, emotionalisierten Annahmen beruht: Aussagen, die wir irgendwo mal gehört und nicht hinterfragt, die sich im Laufe der Zeit verstetigt haben und unabhängig belegbare Fakten verdrängen. Sie dienen als Gerüst, um verklärende Erzählungen der Zeppelingeschichte zu dekonstruieren.

  2. Save the Date: Sonderausstellung "Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus"

    Tags:
    Ausstellungen

    Gefühlte Wahrheit: Der Zeppelin war unpolitisch. Gefühlte Wahrheit: Technik ist neutral. Gefühlte Wahrheit: In Friedrichshafen gab es keine Nazis. Gefühlte Wahrheit: Der Zeppelin diente der Völkerverständigung. Gefühlte Wahrheit: Museen sind neutral.

  3. Bild und Macht. Zeppelin-Fotografie im Fokus

    Tags:
    Ausstellungen

    Wie transportieren Bilder Macht? Wie tragen sie zur Konstruktion von Geschichte bei? Wie manipulieren sie uns? Die Ausstellung Bild und Macht. Zeppelin-Fotografie im Fokus untersucht erstmals umfassend den Zeppelin als Motiv in der Fotografie. Sie setzt damit einen neuen Ausgangspunkt in der Auseinandersetzung mit der visuellen Geschichte des Luftschiffs und zeigt, wie das Bild des Zeppelins im Kaiserreich, der Weimarer Republik und der NS-Diktatur als Werkzeug politischer Propaganda eingesetzt wurde. Als Sinnbild für die Eroberung des Himmels, technologische Überlegenheit, militärische Macht und globale Vernetzung wurde es zum Träger eines imperialen Machtanspruchs. Anhand dieser gezielten medialen Inszenierung stellt das Zeppelin Museum mit Bild und Macht. Zeppelin-Fotografie im Fokus die hochaktuelle Frage nach der Macht der Bilder.

Technische Zeichnung eines Zeppelin

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