In "Into the deep. Minen der Zukunft" wird auch die umfangreiche Installation Prospecting Ocean von Armin Linke zu sehen sein, die sich unter anderem mit der Euphorie für den Tiefseebergbau ab den 1960er und 1970er Jahren auseinandersetzt.
In ihrer Videoinstallation Nautilus New Era greift Kristina Õllek auf die Fiktion 20 000 Meilen unter dem Meer zurück und stellt sie dem aktuellen, hochumstrittenen Tiefseebergbau im Zeitalter des Klimanotstands gegenüber.
2026 feiert das Zeppelin Museum sein 30-jähriges Jubiläum im Hafenbahnhof. Zu diesem Anlass stellt sich das Museum in der Ausstellung „Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus“ seiner eigenen Geschichte und arbeitet die Verstrickungen zwischen der politischen Nutzung von Zeppelinen und NS-Staat erstmals umfassend auf. Leitend sind dabei Gefühlte Wahrheiten, ein Phänomen, das auf subjektiven, emotionalisierten Annahmen beruht: Aussagen, die wir irgendwo mal gehört und nicht hinterfragt, die sich im Laufe der Zeit verstetigt haben und unabhängig belegbare Fakten verdrängen. Sie dienen als Gerüst, um verklärende Erzählungen der Zeppelingeschichte zu dekonstruieren.
Einmal Zeppelin Museum reicht.
Nur für Touristen.
Friedhofshafen.
Kunscht?
Museen sind neutral.
Achtung! Gefühlte Wahrheiten! Ein Phänomen, das auf subjektiven, emotionalisierten Annahmen beruht, die wir irgendwo mal gehört und nie hinterfragt, die sich im Laufe der Zeit verstetigt haben und belegbare Fakten konsequent verdrängen.
Gefühlte Wahrheit: Der Zeppelin war unpolitisch. Gefühlte Wahrheit: Technik ist neutral. Gefühlte Wahrheit: In Friedrichshafen gab es keine Nazis. Gefühlte Wahrheit: Der Zeppelin diente der Völkerverständigung. Gefühlte Wahrheit: Museen sind neutral.
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