Nur ein unschuldiger Zeppelin?
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Modell von Graf Zeppelin über einem Modell der Frankfurter Halle. Das Modell zeigt historisch korrekt Hakenkreuze und Namenszug. In der Präsentation fehlt jedoch der politische Einsatz bei Propagandafahrten. Bild: Zeppelin Museum Friedrichshafen

Die Postkarte zeigt LZ 130 über Reichenberg. Im Zuge der Annexion des sogenannten „Sudetenlandes“ kam es zu einer Propagandafahrt. Zu sehen ist ebenso die zuvor bei den Novemberpogromen ausgebrannte Synagoge. Bild: Zeppelin Museum Friedrichshafen

Die brennende Synagoge von Reichenberg. In der Nacht 9.- 10. November 1938 verübte das NS-Regime organisierte Gewalt gegen jüdische Mitbürger*innen. Menschen wurden ermordet, Gebäude zerstört und geschändet. Bild: Zeppelin Museum Friedrichshafen
Die Synagoge aus deren Fenster Flammen schlagen, der Dachstuhl brennt ebenfalls. Im Vordergrund stehen uniformierte Nationalsozialisten.

Flugblatt mit Wahlwerbung für die Scheinwahl zur Erweiterung des Großdeutschen Reichstags anlässlich des „Anschluss“ Österreichs und der Annexion des „Sudetenlandes“. Bild: Zeppelin Museum Friedrichshafen

LZ 130 war fest in die NS-Propaganda eingebunden. Ab 1937 wurde es u.a. zu Propagandafahrten eingesetzt. Das Foto zeigt den Zeppelin inszeniert zwischen Ikarus Säule und Hakenkreuzflagge am Frankfurter Flughafen. Bild: Zeppelin Museum Friedrichshafen