Führungen Workshops Open House! Sonstiges alle
MI 12. Dezember
15 Uhr
Sonstiges
LehrerInnenfortbildung
Aufbruch ins Unbekannte. Die Klassische Moderne am Bodensee

Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Zeit des Aufbruchs in der Kunst, junge radikale Künstlerinnen verschiedener Strömungen lagen im Wettstreit miteinander. Werke von u. a. Otto Dix, Willi Baumeister und Erich Heckel aus der Sammlung des Zeppelin Museums machen diese Kontraste eindrucksvoll deutlich. Es war aber auch die Zeit beider Weltkriege und der totalitären Systeme in Europa. Die Region am Bodensee hatte große Bedeutung als Zufluchtsort für KünstlerInnen in der inneren Emigration während der NS-Diktatur. Zahlreiche gegenständliche und abstrakte Arbeiten der Ausstellung zeigen den Kampf um neue Ausdrucksformen in der Malerei der Klassischen Moderne. Anschaulich wird die Dynamik der Zeit auch an Druckgrafiken verschiedener KünstlerInnen und den Fotografien von Andreas Feininger.

→ Kostenlos, TeilnehmerInnenzahl begrenzt. Anmeldung bis Di., 11. 12., 14 Uhr erforderlich.

Kontakt/Anmeldung
Diskurs und Öffentlichkeit
Tel. +49 7541 3801-25
anmeldung@zeppelin-museum.de

DO 13. Dezember
19 Uhr
Open House!
Der Zeppelin als Heilsbote? Die Sudetenlandfahrt von LZ 130 Graf Zeppelin am 2. /3. Dezember 1938

Vortrag von Prof. Dr. phil. Rudolf Jaworski, Professor i. R. für die Geschichte Ostmitteleuropas an der Universität Kiel

Vor 80 Jahren stieg LZ 130 Graf Zeppelin zu einem zweitägigen Rundflug über die Sudetengebiete auf, wenige Wochen nachdem diese von der Tschechoslowakei gelöst und in das Großdeutsche Reich eingegliedert worden waren. Rudolf Jaworski zeichnet den Verlauf nach und lotet die politischen Hintergründe dieser Propagandafahrt aus.

→ Alle Open House! Veranstaltungen funktionieren nach dem „Pay what you want“-Prinzip.
Bezahlen Sie so viel, wie die Veranstaltung Ihnen wert ist.

SO 16. Dezember
11 Uhr
Führung
Sammlungsführung Eigentum verpflichtet. / Aufbruch ins Unbekannte.

Aufbruch ins Unbekannte. Die Klassische Moderne am Bodensee
Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Zeit des Aufbruchs in der Kunst, junge radikale Künstlerinnen verschiedener Strömungen lagen im Wettstreit miteinander. Werke von u. a. Otto Dix, Willi Baumeister und Erich Heckel aus der Sammlung des Zeppelin Museums machen diese Kontraste eindrucksvoll deutlich.

Eigentum verpflichtet. Eine Kunstsammlung auf dem Prüfstand
Ist das Raubkunst? Seit Jahren stellen sich Museen diese brisante Frage mit Blick auf ihre Sammlungen und tauchen oft zum ersten Mal tiefer in die eigene Geschichte ein. Auch das Zeppelin Museum arbeitet seit 2016 in detektivischer Forschungsarbeit die bewegten Geschichten der Kunstwerke seiner Sammlung auf: Woher kommen die gotischen Skulpturen, die barocken Malereien und Meisterwerke der Klassischen Moderne?

Nähere Informationen zu den Ausstellungen finden Sie im Quartalsprogramm.

→ Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person (Kinder bis 16 Jahre frei)

SO 16. Dezember
14 Uhr
Führung
Technik und Kunst im Überblick

Möchten Sie sich einmal wie ein Zeppelin-Passagier im Jahr 1936 fühlen?
Bei dem geführten Rundgang durch das Museum steigen Sie über ein Fallreep in die rekonstruierten Passagierräume der LZ 129 Hindenburg und erkunden den Zeppelin. Alles was man zur Geschichte und zur Technik der Luftschiffe wissen muss, erfahren Sie natürlich auch. Die historischen Hintergründe zur Zeit der großen Luftschiffe sind ein weiteres Thema des Rundgangs.

Anlässlich des 20. Jahrestags der Washingtoner Erklärung setzt sich das Zeppelin Museum kritisch mit der eigenen Vergangenheit seiner Kunstsammlung auseinander. Die Sonderausstellung macht Schicksale von Sammlern sichtbar, von geraubten oder verlagerten Kunstwerken und Hetzaktionen der Nationalsozialisten gegen die Moderne Kunst. Kritisch blickt sie aber auch auf Friedrichshafen und den Bodensee als Rückzugsort ehemaliger NS-Größen und ausgeklügelter Händlernetzwerke zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich.

→ Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person. (Kinder bis 16 Jahre frei)

SO 16. Dezember
15 Uhr
Führung
IDEAL STANDARD. Spekulationen über ein Bauhaus heute

IDEAL STANDARD begreift das Bauhaus als ein nicht abgeschlossenes und offenes Projekt, als Motor für gesellschaftliche Innovationen: Was ist heute Bauhaus? Fünf international renommierte Künstlerinnen setzen sich mit zentralen Fragestellungen unserer Gesellschaft auseinander und versuchen, zeitgenössischen Utopien eine Gestalt zu geben. Die Ausstellung versteht sich als Plattform, die die Öffentlichkeit in einen offenen Diskurs über die dringlichen Fragen unserer Gegenwart involviert: Wie werden die historischen Themenkomplexe „Wohnen“ und „Massenproduktion“, wie die patriarchalisch geprägte Geschichtsschreibung kritisch reflektiert? Lassen sich in den Arbeits- oder Denkweisen von zeitgenössischen KünstlerInnen und Kollektiven Parallelen zu den Innovationen des Bauhauses ziehen? Die Ausstellung setzt heterogene Positionen zeitgenössischer Kunst in einen diskursiven Ideenzusammenhang, der sich vom Bauhaus ableitet.

Teilnehmende KünstlerInnen: Erika Hock (Co-Kuratorin), Katarina Burin, Christopher Kulendran Thomas (in Zusammenarbeit mit Annika Kuhlmann), Pakui Hardware, Andrea Zittel

→ Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person (Kinder bis 16 Jahre frei)

MO 24. Dezember
Sonstiges
Museum geschlossen

DI 25. Dezember
Sonstiges
Museum geschlossen

SO 30. Dezember
11 Uhr
Führung
Sammlungsführung Eigentum verpflichtet. / Aufbruch ins Unbekannte.

Aufbruch ins Unbekannte. Die Klassische Moderne am Bodensee
Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Zeit des Aufbruchs in der Kunst, junge radikale Künstlerinnen verschiedener Strömungen lagen im Wettstreit miteinander. Werke von u. a. Otto Dix, Willi Baumeister und Erich Heckel aus der Sammlung des Zeppelin Museums machen diese Kontraste eindrucksvoll deutlich.

Eigentum verpflichtet. Eine Kunstsammlung auf dem Prüfstand
Ist das Raubkunst? Seit Jahren stellen sich Museen diese brisante Frage mit Blick auf ihre Sammlungen und tauchen oft zum ersten Mal tiefer in die eigene Geschichte ein. Auch das Zeppelin Museum arbeitet seit 2016 in detektivischer Forschungsarbeit die bewegten Geschichten der Kunstwerke seiner Sammlung auf: Woher kommen die gotischen Skulpturen, die barocken Malereien und Meisterwerke der Klassischen Moderne?

Nähere Informationen zu den Ausstellungen finden Sie im Quartalsprogramm.

→ Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person (Kinder bis 16 Jahre frei)

SO 30. Dezember
14 Uhr
Führung
Technik und Kunst im Überblick

Möchten Sie sich einmal wie ein Zeppelin-Passagier im Jahr 1936 fühlen?
Bei dem geführten Rundgang durch das Museum steigen Sie über ein Fallreep in die rekonstruierten Passagierräume der LZ 129 Hindenburg und erkunden den Zeppelin. Alles was man zur Geschichte und zur Technik der Luftschiffe wissen muss, erfahren Sie natürlich auch. Die historischen Hintergründe zur Zeit der großen Luftschiffe sind ein weiteres Thema des Rundgangs.

Anlässlich des 20. Jahrestags der Washingtoner Erklärung setzt sich das Zeppelin Museum kritisch mit der eigenen Vergangenheit seiner Kunstsammlung auseinander. Die Sonderausstellung macht Schicksale von Sammlern sichtbar, von geraubten oder verlagerten Kunstwerken und Hetzaktionen der Nationalsozialisten gegen die Moderne Kunst. Kritisch blickt sie aber auch auf Friedrichshafen und den Bodensee als Rückzugsort ehemaliger NS-Größen und ausgeklügelter Händlernetzwerke zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich.

→ Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person. (Kinder bis 16 Jahre frei)

SO 30. Dezember
15 Uhr
Führung
IDEAL STANDARD. Spekulationen über ein Bauhaus heute

IDEAL STANDARD begreift das Bauhaus als ein nicht abgeschlossenes und offenes Projekt, als Motor für gesellschaftliche Innovationen: Was ist heute Bauhaus? Fünf international renommierte Künstlerinnen setzen sich mit zentralen Fragestellungen unserer Gesellschaft auseinander und versuchen, zeitgenössischen Utopien eine Gestalt zu geben. Die Ausstellung versteht sich als Plattform, die die Öffentlichkeit in einen offenen Diskurs über die dringlichen Fragen unserer Gegenwart involviert: Wie werden die historischen Themenkomplexe „Wohnen“ und „Massenproduktion“, wie die patriarchalisch geprägte Geschichtsschreibung kritisch reflektiert? Lassen sich in den Arbeits- oder Denkweisen von zeitgenössischen KünstlerInnen und Kollektiven Parallelen zu den Innovationen des Bauhauses ziehen? Die Ausstellung setzt heterogene Positionen zeitgenössischer Kunst in einen diskursiven Ideenzusammenhang, der sich vom Bauhaus ableitet.

Teilnehmende KünstlerInnen: Erika Hock (Co-Kuratorin), Katarina Burin, Christopher Kulendran Thomas (in Zusammenarbeit mit Annika Kuhlmann), Pakui Hardware, Andrea Zittel

→ Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person (Kinder bis 16 Jahre frei)

MO 31. Dezember
Sonstiges
Museum von 10 bis 14.30 Uhr geöffnet

DI 01. Januar
Sonstiges
Museum von 11 bis 17.00 Uhr geöffnet

FR 18. Januar
10 - 17.30 Uhr
Sonstiges
Wissenschaftliche Fachtagung
Vom Bodensee in die Welt?

Wissenschaftliche Fachtagung
Vom Bodensee in die Welt?
Der Kunsttransfer in der Vierländerregion und seine Rolle für die Provenienzforschung

Das Zeppelin Museum Friedrichshafen hat während eines zweijährigen Projekts – gefördert durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste – die Provenienz von über 400 seiner Kunstwerke erforscht. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden seit Mai 2018 in der Ausstellung Eigentum verpflichtet. Eine Kunstsammlung auf dem Prüfstand präsentiert. Anlässlich dieser Zwischenbilanz richtet das Zeppelin Museum vom 18. bis 19. Januar 2019 eine wissenschaftliche Tagung zur Provenienzforschung aus. Anknüpfend an die bisherigen Ergebnisse und Fragestellungen der Forschung im Haus möchte die Tagung den Schwerpunkt auf die Betrachtung der Bewegungen von Kunstwerken in der Zeit nach 1945 legen. Dieser Zeitraum stellt sowohl hinsichtlich der auszuwertenden Quellen als auch der Strukturen und Netzwerke im Kunsthandel immer noch ein Forschungsdesiderat dar. Ein Fokus wird in jedem Bereich auch immer auf einzelne SammlerInnen und HändlerInnen gerichtet. Geographisch steht die Situation in Baden-Württemberg und die Frage nach dem Kunsthandel in der Schweiz im Zentrum. Aber auch das Thema des Kunsttransfers von Ost nach West, aus der DDR in die BRD, soll in einem eigenen Panel beleuchtet werden.

→ Die Teilnahme ist öffentlich und kostenlos.
→ Um Anmeldung wird gebeten an: niehoff@zeppelin-museum.de

Programm Freitag, 18.1.2019
10 – 12.30 Uhr
Panel 1: Neuanfang mit alten Bekannten. Fokus auf Baden-Württemberg
- Dr. Katharina Siefert, Badisches Landesmuseum Karlsruhe:
Netzwerke und Kontinuitäten nach 1945 am Beispiel des Badischen Landesmuseums Karlsruhe
- Johanna Poltermann, Staatsgalerie Stuttgart:
"Stunde Null"? Netzwerke und Akteure nach 1945 am Beispiel der Staatsgalerie Stuttgart
- Fanny Stoye, Provenienzforscherin und Kuratorin der Ausstellung
Eigentum verpflichtet. Eine Kunstsammlung auf dem Prüfstand: Netzwerke und Kontinuitäten nach 1945 am Beispiel des Zeppelin Museums (Der Kunsthändler Benno Griebert)

Kuratorenführung durch die Ausstellung Eigentum verpflichtet
14.00-15.15 Uhr

15.30 – 17.30 Uhr
Panel 2: Eine alte Debatte?
Die Schweiz als Drehscheibe von Raub und Fluchtgut
- PD Dr. Christian Fuhrmeister, Zentralinstitut für Kunstgeschichte München:
Akteure, Strukturen, Perspektiven - das "Betriebssystem Kunst" vor und nach 1945
- Dr. Lukas Gloor, Sammlung Bührle Zürich: Emil Bührle (Zürich) als Sammler mittelalterlicher Skulpturen

Kontakt/Anmeldung
Mark Niehoff M.A.
Tel. +49 7541 3801-26
niehoff@zeppelin-museum.de

SA 19. Januar
9.30 - 12 Uhr
Sonstiges
Wissenschaftliche Fachtagung
Vom Bodensee in die Welt?

Wissenschaftliche Fachtagung
Vom Bodensee in die Welt?
Der Kunsttransfer in der Vierländerregion und seine Rolle für die Provenienzforschung

→ Die Teilnahme ist öffentlich und kostenlos.
→ Um Anmeldung wird gebeten an: niehoff@zeppelin-museum.de

Programm Samstag, 19.1.2019
9.30 – 12.30 Uhr
Panel 3: Von Ost nach West
- Mag. Julia Eßl, Albertina Wien: „[…] wie sich das Schicksal unserer Sammlung endgültig gestaltet.“ Die Sammlung Heumann, Chemnitz
- Hedwig Döbele, Galerie Döbele Dresden: Handel zwischen der BRD und dem Staatlichen´Kunsthandel der DDR (am Beispiel der Galerie Döbele in Ravensburg)

Kontakt/Anmeldung
Mark Niehoff M.A.
Tel. +49 7541 3801-26
niehoff@zeppelin-museum.de