Luftschiffkalender 2019

Der neue Zeppelin-Kalender zeigt die Geschichte zweier Schwestern, der LZ 120 „Bodensee“ und LZ 121 „Nordstern“. 1919 entstehen die beiden baugleichen Luftschiffe aus dem Hause Zeppelin in Voraussicht auf mögliche Einschränkungen im Luftschiffbau mit einem deutlich geringeren Traggasvolumen. Der Zeppelin-Kalender 2019 beleuchtet die Besonderheiten der Luftschiffe und ihr Schicksal.

Seit 20 Jahren vereint er die Ästhetik der Schwarz-Weiß-Fotografie mit historischem Wissen. Er erinnert an große Visionen, Mut und technische Meisterklasse. Er trägt die Faszination Zeppelin ins Zeitlose. Für manche ist er ein Stück Heimat, ein Bezug zur Bodenseeregion – der Zeppelin-Kalender. 2019 blickt der Herausgeber, die Luftschiffbau Zeppelin GmbH, genau 100 Jahre zurück; in das Jahr 1919, als die beiden Schwesternschiffe LZ 120 und LZ 121 gebaut wurden. Zwölf historische Aufnahmen aus dem Archiv des einstigen Luftschiffbauunternehmens zeigen verschiedene Ansichten der beiden Schwestern in Fahrt, bauliche Details zur Unterscheidung und tiefe Einblicke ins Innere der Zeppeline.

„Eine ungewisse und spannende Zeit waren die Jahre nach Kriegsende“, weiß Barbara Waibel, Leiterin des Archivs der Luftschiffbau Zeppelin GmbH. „Die technischen Neuerungen bei LZ 120 und LZ 121 sind ein Beleg für die stete Zukunftsorientierung der Zeppeliner, ihre Kreativität und ihren festen Glauben an ihr Luftschiff“, erläutert Waibel. Ausführliche Informationen über die Ausgestaltung der Schwesternschiffe stellt die Zeppelin-Expertin in einem historischen Abriss im Kalender heraus und skizziert zentrale Ereignisse in der Geschichte der beiden einstigen Hoffnungsträger. Nur so viel sei vorweggenommen: Die Bestimmungen des Versailler Vertrages trennen die beiden Schwestern und besiegeln ihr Schicksal. „Die Idee eines weltweiten Luftschiffverkehrs war damit aber nicht gestorben, wie die weitere Geschichte gezeigt hat“, ergänzt Waibel.

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