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Johann Heinrich Schönfeld - Welt der Götter, Heiligen und Heldenmythen

16. Oktober 2009 - 07. Februar 2010

2009 jährt sich das Geburtsjahr des Malers Johann Heinrich Schönfeld zum 400. Mal. Der in Biberach geborene und 1684 in Augsburg gestorbene Künstler gilt als der bedeutendste deutsche Maler des 17. Jahrhunderts.
Nach seiner Lehre in Memmingen, der Gesellenzeit in Stuttgart und Basel arbeitete Schönfeld ab 1633 in Rom und Neapel. 1651 ließ er sich in Augsburg nieder.
Im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen gelang es Schönfeld, rein aus der Farbe heraus zu arbeiten und fast irreale, jeder Materialität enthobene Bildwelten zu schaffen.
Er führte nordalpine und südalpine Einflüsse in seinem einzigartigen Werk zusammen. In seinen Arbeiten tritt er uns als moderner Künstler entgegen, der mit seinem Glauben an die Macht der Farbe als ein Gründervater moderner Malerei angesehen werden kann.
Trotz der großen Wertschätzung, die seine Werke schon zu seinen Lebzeiten erfuhren, ließ die kunsthistorische Aufarbeitung lange auf sich warten.
Erst 1967 konnte in Ulm die erste wissenschaftliche Ausstellung zu Schönfeld gezeigt werden. Die Ausstellung im Zeppelin Museum möchte nun Lücken in der Forschung schließen und die Gelegenheit geben, das Werk Schönfelds neu zu entdecken.
Ab 7. November präsentiert dann die Staatsgalerie Stuttgart die Zeichnungen und Graphiken des Künstlers.

Johann Heinrich Schönfeld, Steinigung des Hl. Stephanus,
© Zeppelin Museum Friedrichshafen
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Ihre Ansprechpartnerin

Maren Waike M.A.
Tel.: ++49 (0) 7541 3801-26
Fax: ++49 (0) 7541 3801-81
waike(at)zeppelin-museum.de