3. Kulturtreffpunkt am Donnerstagabend im Zeppelin Museum
5. Das Zeppelin Museum auf der Messe
1. NEUKONZEPTION ▲ TOP ▲
6. Mai, 17.30 Uhr
Eröffnung der Ausstellungen
„75 Jahre Lakehurst“ und
„Neukonzeption III des Zeppelin Museums Friedrichshafen“
Am 6. Mai 1937 verbrannte das Luftschiff LZ 129 Hindenburg bei der Landung auf dem Luftschiffhafen von Lakehurst, New Jersey. Das Unglück ereignete sich nach der ersten Nordamerikafahrt der Saison 1937. Mit 97 Menschen an Bord befand sich LZ 129 in Landeanfahrt auf Lakehurst. Eine Gewitterfront hatte die Landung verzögert. Plötzlich brach nahe der oberen Heckflosse ein Feuer aus, das sich in rasender Geschwindigkeit durch das ganze Schiff ausbreitete. Innerhalb von 32 Sekunden stürzte das Luftschiff aus 60 m Höhe als rauchendes Gerippe zu Boden.
Das Unglück spielte sich vor den Augen und Kameras der Journalisten ab. Ihre Fotos, Filme und Berichte gingen in alle Welt und machten das Ende der Hindenburg bis heute zu einem der bekanntesten Unfälle der Luftfahrt. Die Ursachen für das Unglück konnten bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Eine Vielzahl von Verschwörungstheorien lassen den Mythos Hindenburg fortleben.
In Erinnerung an die Luftschiffkatastrophe eröffnet das Zeppelin Museum die dritte Phase der Neukonzeption. In der großen Zeppelinhalle wird das Thema „Hindenburg“ thematisch neu geordnet und viel Neues präsentiert - die Reisen, die Menschen, der Komfort, das Unglück. In den neu ausgebauten Ausstellungsräumen im Nachbau der Hindenburg lernen die Besucher die Besatzungsmitglieder kennen. Und in der Kunstabteilung im 2. Obergeschoss geben wir Einblick in die Geschichte des Museums und seiner Sammlung, die bis ins Jahr 1869 zurück reicht.
Der Eintritt zur Abendveranstaltung ist kostenfrei.
2. AUSSTELLUNGEN ▲ TOP ▲
24. Mai, 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung:
„Hochseetauglich, Theodor Kober und 100 Jahre Wasserflug am Bodensee“
25. Mai bis 9. Sept. 2012
Wasserflug und Bodensee gehören seit 100 Jahren untrennbar zusammen. Doch das 1912 gegründete Unternehmen „Flugzeugbau Friedrichshafen GmbH“ (FF) und ihr Gründer Theodor Kober sind heute fast vergessen. Ehemals Ingenieur des ersten Luftschiffprojekts von Graf Zeppelin, baute Kober mit Unterstützung des Grafen ein Unternehmen auf, das 1918 mit 3.000 Werktätigen zu den größten deutschen Flugzeugwerken gehörte. Es war der Hauptlieferant für „nordseefähige“ Schwimmerflugzeuge der Marine. Im Sommer 2012 geht das Zeppelin Museum daher auf Spurensuche nach dem talentierten Flugzeugbauer und umtriebigen Industriellen vom Bodensee.
Die Ausstellung spürt nicht nur dem Lebensweg Kobers nach, sondern führt auch in die Geschichte und Arbeitsabläufe eines Großunternehmens ein. Anhand der Bauprojekte des „Flugzeugbau Friedrichshafen“ zeigt sie, mit welcher irrsinnigen Geschwindigkeit am Beginn des 20. Jahrhunderts die Flugzeugentwicklung stattfand: aus ersten Versuchen, überhaupt ein Flugzeug zum Abheben zu bringen, wurde innerhalb weniger Jahre eine High-Tech-Industrie ihrer Zeit. Schließlich wird auch auf den gefährlichen Alltag des Einsatzes der FF-Flugzeuge auf Schiffen und an den Seeflugstationen im Ersten Weltkriegs eingegangen.
Gestaltung der Ausstellung: Firma Elnis „red dot award communication design 2011“
Am 16. und 17. Juni 2012 präsentieren zur Feier des hundertjährigen Jubiläums Modellflieger ihre Wasserflugzeuge an der Uferpromenade in Friedrichshafen. Die Flugschau lässt die faszinierende Vielfalt von 100 Jahren Geschichte des Wasserflugs Revue passieren. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit Rolf Breitinger und Dr. Arnim Selinka organisiert.
Ihr Ansprechpartner:
Jürgen Bleibler
Leiter Abteilung Zeppelin
bleibler(at)zeppelin-museum.de
Tel. +49 (0) 7541 3801-23
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
Ihr Ansprechpartner:
Claus Werner M.A.
Wissenschaftlicher Volontär der Zeppelinabteilung
Tel.: +49 (0) 7541 3801-24
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
„1.600.628 km durch die Luft – Luftschiffkapitän Heinrich Bauer“
Ausstellung im Grenz-Raum
bis 6. Mai 2012
Heinrich Bauer (1902 – 1979) gehörte zu einer neuen Generation von Luftschiffführern. Während alle anderen Kapitäne ihre ersten Luftschiff-Erfahrungen bereits vor 1919 gemacht hatten, kam er erst 1927 zu den Zeppelinern. Nach einer kurzen Zeit als Ingenieur bei der Luftschiffbau Zeppelin GmbH wechselte er 1929 zur Besatzung des LZ 127 Graf Zeppelin. Sieben Jahre später erhielt er sein Luftschiffführerpatent und wurde mit 34 Jahren zum jüngsten Luftschiffkapitän der Deutschen Zeppelin-Reederei. Nach seinem Tod 1979 begann sein Sohn Manfred Bauer alles über die Zeit seines Vaters auf den großen Zeppelinen zu sammeln. Einen Ausschnitt aus dieser Sammlung zeigen die Ausstellung sowie die zu ihr erschienene Biographie über Heinrich Bauer.
Ihr Ansprechpartner:
Claus Werner M.A.
Wissenschaftlicher Volontär der Zeppelinabteilung
werner(at)zeppelin-museum.de
Tel.: +49 (0) 7541 3801-24
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
„Wir sind alle Astronauten - Universum Buckminster Fuller im Spiegel zeitgenössischer Kunst“
Eine Ausstellungskooperation mit dem MARTa Herford
bis 6. Mai 2012
Das Werk von Richard Buckminster Fuller faszinierte von jeher nicht nur Architekten und Stadtplaner, sondern auch namhafte zeitgenössische Künstler. Der documenta-Teilnehmer Ai Weiwei, Björn Dahlem und Tomás Saraceno sind nur einige von vielen, die Buckminster Fuller als eine Schlüsselfigur des 20. Jahrhunderts in ihren Arbeiten reflektieren. Vor 13 Jahren widmete das Zeppelin Museum diesem großen Visionär eine Einzelausstellung. Jetzt zeigen wir eine Schau, die Fuller im Spiegel zeitgenössischer Kunst präsentiert. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem MARTa Herford und wurde für das Zeppelin Museum mit 19 Künstlerinnen und Künstlern neu arrangiert.
Teilnehmende Künstler:
Attila Csörgö, Björn Dahlem, José Dávila, Simon Dybbroe Møller, Andreas Feininger, Florian Graf, Franka Hörnschemeyer, Lucas Lenglet, David Maljkovic, Hermann Maier Neustadt, N55, Tobias Putrih, Pedro Reyes, Tomás Saraceno, Albrecht Schäfer, Kai Schiemenz, Kerstin Stoll, Ai Weiwei, Beat Zoderer
Ihr Ansprechpartner:
Frank-Thorsten Moll M.A.
Leiter der Kunstabteilung
Tel.: +49 (0) 7541 3801-20
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
„EPHEMERALS - Flüchtige Kunst im Dialog mit der Sammlung“
Stuttgarter "Tresor - Raum für flüchtige Kunst" meets Zeppelin Museum Friedrichshafen
Die Ausstellung basiert auf der künstlerischen Forschungsarbeit zum Thema „Flüchtigkeit“ im Stuttgarter Off-Space "Tresor - Raum für flüchtige Kunst", der im Tresorraum der ehemaligen Bahndirektion logierte, in dem früher auch Kunstwerke gelagert wurden. Temporär, momentan, vergänglich - mit „flüchtigen“ Arbeiten initiiert die Ausstellung EPHEMERALS einen Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst und historischer Sammlung. Die Ausstellung in der Reihe "Offspace meets Museum" zeigt Licht- und Videokunst, Installationen und künstlerische Interventionen. Diese kommentieren und spiegeln die ständigen Exponate mit Mitteln, die auf die sinnliche Wahrnehmung zielen. In den speziell für die Situation im Zeppelin Museum entwickelten oder angelegten Arbeiten ist das Momenthafte – und damit die Ausrichtung auf das individuelle Kunsterlebnis – meist schon in der Struktur selbst verankert. Da die „flüchtigen“ Arbeiten über gut zwei Wochen hinweg nach und nach in den Sammlungsräumen auftauchen und nach einer gewissen Präsentationszeit wieder verschwinden, unterliegt die Ausstellung damit dem Prinzip des Ephemeren und versetzt das Museum in einen subtilen Verwandlungsprozess.
Die Ausstellung wird von einer Website begleitet, die das Entstehen und Vergehen der Ausstellung dokumentiert: http://ephemerals.webnode.com
Ihr Ansprechpartner:
Frank-Thorsten Moll M.A.
Leiter der Kunstabteilung
Tel.: +49 (0) 7541 3801-20
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
3. KULTURTREFFPUNKT AM DONNERSTAGABEND ▲ TOP ▲
IM ZEPPELIN MUSEUM
3. Mai, 19 Uhr
„Wir sind alle Astronauten. Das Universum Richard Buckminster Fuller im Spiegel zeitgenössischer Kunst“
Letzte Kuratorenführung durch die Ausstellung
10. Mai, 19 Uhr
Führung durch die neu gestalteten Räume des Museums
17. Mai, 19 Uhr, Christi Himmelfahrt
Keine Veranstaltung
24. Mai, 19 Uhr
„Hochseetauglich - Theodor Kober und 100 Jahre Wasserflug am Bodensee“
Eröffnung der Ausstellung
31. Mai, 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung im Grenz-Raum
von ZF Stipendiat Stefan Burger
Alle Veranstaltungen der Donnerstagsreihe sind kostenlos.
4. INTERNATIONALER MUSEUMSTAG ▲ TOP ▲
Sonntag, 20. Mai
Der Eintritt ins Museum und die Führungen sind an diesem Tag kostenfrei
11 Uhr, Zeppelin zum Kennenlernen, Führungen für Kinder ab 6 Jahren
11 Uhr, Faszination Technik und Kunst, Führung für Erwachsene
14 Uhr, Führung durch die Räume der Neukonzeption Teil III für Erwachsene
5. DAS ZEPPELIN MUSEUM AUF DER MESSE ▲ TOP ▲
Friedrichshafen
Besuchen Sie uns vom 17. bis 20. Mai auf der „Klassikwelt Bodensee“. Auf dieser 5. Verkaufs- und Eventmesse für Klassiker zu Lande, zu Wasser und in der Luft präsentieren wir uns gemeinsam mit dem Verein Seeflugwesen Bodensee e.V.
6. INFORMATIONEN ▲ TOP ▲
Öffnungszeiten
Im Schulmuseum und im Zeppelin Museum Friedrichshafen gelten folgende Öffnungszeiten:
Schulmuseum: April bis Oktober: täglich, 10 – 17 Uhr
Zeppelin Museum: November bis April: Dienstag bis Sonntag, 10 – 17 Uhr
Mai bis Oktober: täglich, 9 – 17 Uhr
Zeppelinhalle zu vermieten
Diese multifunktionale Fläche von 400 m2 bietet Platz für bis zu 100 Personen.
Ihre Ansprechpartnerin:
Linde Schupp
Leitung Abteilung kaufmännische Verwaltung
schupp(at)zeppelin-museum.de
Tel.: +49 (0) 7541 3801-30
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
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