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Zeppelinmuseum

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KUNSTGESCHICHTE

Neue Impulse erhält die kunstgeschichtliche Forschung am Zeppelin Museum immer wieder durch Ausstellungsprojekte und die Bearbeitung des eigenen Kunstbestandes. In beiden Fällen können Wissenschaftler/innen des Zeppelin Museums sowie auswärtige Forscher involviert sein.

Neuere Forschungsergebnisse sind zum Beispiel die Neudatierung des Gemäldes "Judith mit dem Haupt des Holofernes" von Jakob Ernst Thomann von Hagelstein auf das Jahr 1605 und die Identifizierung der Asienkarte auf dessen Rückseite. Beide Forschungsergebnisse wurden durch Untersuchungen im  Vorfeld der Ausleihe für die Adam-Elsheimer-Ausstellung im Frankfurter Städel 2006 erzielt.

Jakob Ernst Thomann von Hagelstein
Judith mit dem Haupt des Holofernes
© Zeppelin Museum Friedrichshafen

 

 

Die Darstellung ist auf der Rückseite einer Kupferstichplatte gemalt. Die Platte bildet einen Teil einer Weltkarte ab, die 1567 von Abraham Ortelius (Verleger) herausgegeben wurde. Die Kupferplatte wurde also in zweiter Verwendung als Maluntergrund herangezogen.

Eingraviert ist das Motiv, dass sich in der unteren linken Ecke der Wandkarte wiederfindet.

Die Karte entstand durch den Druck von acht etwa gleich großen Druckplatten. Eine zweite Platte aus diesem Zusammenhang ist ebenfalls wieder aufgefunden worden. Auch sie fand als Träger für ein Gemälde Verwendung, das dem Antwerpener Künstler Pieter Lisaert IV zugeschrieben wurde.

Detail (linke untere Ecke) der Asien-Wandkarte von Abraham Ortelius
© Öffentliche Bibliothek der Universität Basel
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Ihr Ansprechpartner

Frank-Thorsten Moll M.A.
Tel.: ++49  (0)7541 3801-20
Fax: ++49 (0)7541 3801-81
moll(at)zeppelin-museum.de