Zeppelin Museum
Moderne


Die Kunst der Moderne konnte im Bodenseegebiet zunächst schwer Fuß fassen. Die Ästhetik des 19. Jahrhunderts wurde von vielen Künstlern noch lange fortgeführt. Dieses änderte sich, als an der Stuttgarter Akademie mit Adolf Hölzel im Jahr 1905 einer der bedeutendsten Wegbereiter der Moderne berufen wurde.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 erfuhr die Kunstlandschaft Bodensee eine einschneidende Veränderung. Die Künstler, wie Erich Heckel oder Max Ackermann, die von den neuen Machthabern als "entartet" gebrandmarkt worden waren, aber nicht das Land verlassen wollten oder konnten, zogen sich in die so genannte "Innere Emigration" an den Bodensee zurück.

Berühmtester Vertreter ist Otto Dix, der während des Dritten Reichs am Bodensee lebte. Das Zeppelin Museum verfügt über eine bedeutende Sammlung von Dix-Gemälden aus allen Schaffensphasen und einen reichen Bestand an Zeichnung und Grafiken.


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