Zeppelin Museum
Kunstsammlung


Das Zeppelin Museum verfügt mit fast 4000 Werken über eine Kunstsammlung, die die größten Meister aus Süddeutschland vom Mittelalter bis zur Neuzeit versammelt und einen Bogen bis zur zeitgenössischen Kunst spannt. Die Anfänge der Sammlung gehen auf das Jahr 1948 zurück. Da die Bestände des Bodenseemuseums 1944 Luftangriffen zum Opfer fielen und das Museumsgebäude weitgehend zerstört war, sollte mit dem Ankauf neuer Kunstwerke an die Sammeltätigkeit der Vorkriegszeit angeknüpft werden. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Werke der Künstler, die sich während des Dritten Reiches an den Bodensee in die "Innere Emigration" zurückzogen, wie Otto Dix, Max Ackermann oder Erich Heckel. Den zahlenmäßig größten Anteil mit ca. 2500 Werken bildet die Grafische Sammlung.

Ein besonderes Highlight der Sammlung bildet der Nachlass des Fotografen Andreas Feininger (1906-1999). Er umfasst 565 von Feininger autorisierte Fotoabzüge, 261 davon handsigniert, mehrere seiner Kameras, Kodak Super-XX Filme, Filmschachteln und Patronen, mit denen Feininger damals arbeitete. Darüber hinaus enthält das Archiv zahlreiche Originalausgaben des LIFE-Magazins, Kataloge, Bücher und Fotohandbücher, die Feininger herausgegeben hat.

Die einzigartige Kunstsammlung des Museums wird in wechselnden, nicht permanenten Sammlungspräsentationen gezeigt. In Kombination mit Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst spiegeln diese den Anspruch des Zeppelin Museums wider, die eigene Sammlung aktiv in aktuelle kunsttheoretische und gesellschaftspolitische Diskurse zu integrieren. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Ausstellungen hier.


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