Rundgang
LZ 129 Hindenburg – Luxusliner der Lüfte


Die erste große Ausstellungshalle im Erdgeschoss widmet sich dem bekanntesten und größten Zeppelin-Luftschiff: der LZ 129 Hindenburg. Hier wird eine Luftschiffreise in den 1930er Jahren nach Nord- und Südamerika erlebbar. Neben den notwendigen Reisevorbereitungen wird der Luxus an Bord des fliegenden Hotels veranschaulicht. Thematisiert werden außerdem die Bedeutung des Transports von Fracht und Post und das moderne Bauhaus-Design der Innenräume. Die Rolle der Zeppeline im Nationalsozialismus wird kritisch beleuchtet.
So vorbereitet geht es nun an Bord: Über das Fallreep steigt man in die nach historischen Plänen in Originalgröße nachgebauten Passagierbereiche der LZ 129 Hindenburg. Neben dem begehbaren Gesellschaftsraum sind die Schlafkabinen mit den Betten und aufklappbaren Waschbecken im originalgetreuen Nachbau zu besichtigen.
Der anschließende Raum bietet Einblick in den Arbeitsalltag des Bordpersonals. Die vielfältigen anspruchsvollen Aufgaben vom Schiffsführer, über den Funker, Zellenpfleger bis zum Servicepersonal können kennengelernt werden.
Der Rundgang thematisiert auch das dramatische Ende der Hindenburg am 6. Mai 1937 in Lakehurst. Die mediale Berichterstattung, die Diskussion der Unglücksursachen und Schicksale der Menschen an Bord werden dort erläutert. Hier ist außerdem das größte erhaltene Wrackteil der LZ 129 Hindenburg ausgestellt: der Ruderlagerarm, ein Teil des Leitwerks.

Während der Sonderausstellung Strom-Linien-Form Die Faszination des geringen Widerstandes werden in der Zeppelinhalle der Jaray Audi Typ K, sowie die Dieselrekordwagen Mercedes C 111/3 und Opel GT präsentiert.
Aus diesem Grund ist der Maybach DS 8 Zeppelin von Ende Oktober 2016 bis Ende April 2017 nicht im Zeppelin Museum ausgestellt.


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