66 Grad 30 Minuten Nord
Luftschiffe über der Arktis
19. Juni - 20. September 2009

Die Ausstellung inszeniert die Zeit der abenteuerlichen Pionierfahrten und -flüge über das Nordpolarmeer zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Exponaten, Modellen und historischen Aufnahmen.

Die vollständige Erschließung und Erforschung der Arktis wurde erst durch die Luftfahrt ermöglicht. Der Einsatz von Luftschiffen und Flugzeugen machte den Aufenthalt im Eis für Forscher und Expeditionen weniger riskant.
Die Ausstellung inszeniert die Zeit der abenteuerlichen Pionierfahrten und -flüge über das Nordpolarmeer zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Exponaten, Modellen und historischen Aufnahmen.
Im Mittelpunkt steht die erfolgreiche Arktisfahrt des Zeppelins LZ 127 Graf Zeppelin, die 1931 vor allem Forschungszwecken diente. Von hier aus bewegt sich die Erzählung zurück zu früheren Expeditionen:
Die dramatische Rettung der Italia-Besatzung durch den Eisbrecher Krassin, die erste Überquerung des Nordpols von Spitzbergen nach Alaska mit dem Luftschiff Norge und der erste Versuch, 1897 den Nordpol mit einem Ballon zu erreichen, werden visualisiert.
Gezeigt werden auch die Anfänge der wissenschaftlichen Wetterbeobachtung und meteorologischen Forschung aus der Luft, sowie wirtschaftliche und politische Aspekte der Arktisforschung.
Begleitprogramm