Der Graf 1838 - 1917
eine biographische Ausstellung
08. Juni - 08. Oktober 2000

Ein besonderes Anliegen der Ausstellung ist es, den Blick auf bisher wenig beachtete Aspekte im Leben des Grafen Ferdinand von Zeppelin zu werfen. Hierzu gehört vor allem der Zeitraum vor der Hinwendung zum Luftschiffbau. Ein Teil der Ausstellung widmet sich daher dem Grafen als Privatmann (Kindheit, Zeppelin als Ehemann und Familienvater) und schildert seinen beruflichen Werdegang als Offizier, als königlicher Adjutant in Württemberg und als Diplomat in Berlin.

Zahlreiche bisher noch nicht gezeigte Privatgegenstände und Dokumente aus dem Besitz der Zeppelin’schen Nachfahren illustrieren den Lebensweg und vermitteln neue Einblicke in den Alltag des schwäbischen Adeligen und seiner Familie.
Ein weiterer Teil der Ausstellung behandelt den mit den Luftschiffen verbundenen Lebensabschnitt des Grafen. Im Zentrum stehen hier die Ereignisse rund um den Bau seines ersten Luftschiffes LZ 1 und dessen Start am 2. Juli 1900. Als zentrales Exponat wird hier die Gondel von LZ 1 zu sehen sein. Die Ausstellung verfolgt darüber hinaus den Lebensweg des Grafen während der Zeit der großen Luftschiffbegeisterung vor und im Ersten Weltkrieg. Die Verehrung des Grafen als ‘Volks- und Nationalhelden’ findet ebenso Beachtung wie seine Rolle im Krieg. Mit dem Tod Graf Zeppelins am 8. März 1917 schließt sich der chronologische und thematische Kreis der Ausstellung.