1. Ausstellungen
2. Donnerstagabend im Zeppelin Museum
3. Zeppelin Museum für Familien mit Kindern
4. Öffentliche Führungen für Einzelbesucher
5. Kurzführungen für Generation 60+
6. Informationen
„Neue Heimat – Zwischen den Welten“
ab 5. März bis 25. April 2010
Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Phänomen der (un-)freiwilligen Migration, die weltweit zur zentralen Kraft gesellschaftlicher Veränderung wurde. Zugezogene und am Ort Lebende müssen ihre Identität neu definieren. Dabei entstehen Bilder und Vorstellungen, die in der Ausstellung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene thematisiert werden. Sie zeigt Werke von Künstlern, die in Deutschland leben und arbeiten, sowie künstlerische Positionen, die sich explizit mit dem Thema Migration auseinander setzen. Beteiligte Künstler: Armando, Tony Cragg, Marianne Eigenheer, Ayse Erkmen, Christine Hill, Magdalena Jetelova, Joseph Kosuth, migrantas I eine visuelle Sprache der Migration, Timea Anita Oravecz, Nam June Paik, Özlem Sulak und Rirkrit Tiravanija.
Eröffnung der Ausstellung „Neue Heimat – Zwischen den Welten“ am 4. März um 19 Uhr
Der Eintritt zur Eröffnung ist frei.
Ihr Ansprechpartner:
Frank-Thorsten Moll M.A.
Leiter Abteilung Kunst
Tel.: +49 (0) 7541 3801-20
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
moll(at)zeppelin-museum.de
„220 Tonnen leichter als Luft - Materialgeschichte der Hindenburg“
Ausstellung vom 26. Februar bis 25. April 2010
Das auf den Namen des 1934 verstorbenen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg getaufte Luftschiff machte seine Erstfahrt am 4. März 1936. Ab Mai nahm die "Hindenburg" den regelmäßigen Nordatlantikdienst mit Passagieren, Post und Fracht zwischen dem Flug- und Luftschiffhafen Frankfurt Rhein-Main und Lakehurst auf. Am 6. Mai 1937 geriet die "Hindenburg" während der Landung in Lakehurst in Brand und wurde vollständig zerstört. Von den 97 Menschen an Bord (36 Passagiere und 61 Besatzungsmitglieder) kamen 35 ums Leben (13 Passagiere und 22 Besatzungsmitglieder). Hinzu kam ein Opfer aus den Reihen der amerikanischen Bodenmannschaft. Bis zu diesem Unglückstag hatte die "Hindenburg" 63 Fahrten nach Nord- und Südamerika erfolgreich absolviert.
Mit einer Länge von 245 m, einem größten Durchmesser von 41,2 m und einem Traggasvolumen von 200.000 m³ ist die "Hindenburg" zusammen mit ihrem Schwesterschiff LZ 130 "Graf Zeppelin" bis heute das bei weitem größte Luftfahrzeug der Welt. Die von Fritz August Breuhaus entworfene Inneneinrichtung entsprach den Anforderungen von Funktionalität, Formschönheit und Leichtigkeit.
In der Ausstellung geht es um die unterschiedlichen Werkstoffe, die für den Bau des LZ 129 „Hindenburg“ verwendet wurden. Den Besucherinnen und Besuchern bieten sich sowohl Einblicke in die Konstruktion und die verwendeten Metalle, Textilien, Beschichtungen, Lacke und Gase als auch in die historische Entwicklung der Produktionsprozesse. Die Ausstellung macht deutlich, wie wichtig die richtige Auswahl und der gewichtssparende Einsatz leistungsstarker Materialien vor über 70 Jahren für den Bau der „Giganten der Lüfte“ waren, die aufgrund ihrer Struktur auch "Kathedrale der Lüfte" genannt wurden.
Die Ausstellung wurde von zwölf Studierenden der Universität Stuttgart aus den Bereichen Geschichte der Naturwissenschaften und Technik (GNT) sowie der Luft- und Raumfahrttechnik geplant und in Zusammenarbeit mit dem Zeppelin Museum und dem Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH realisiert.
Ihr Ansprechpartner:
Jürgen Bleibler
Leiter Abteilung Zeppelin
Tel.: +49 (0)7541-3801-23
Fax: +49 (0)7541-3801-81
bleibler(at)zeppelin-museum.de
Donnerstag, 11. 03. 2010, 19 Uhr
Künstlergespräch mit Özlem Sulak, geführt von Frank-Thorsten Moll
Die Videokünstlerin Özlem Sulak wurde 1979 in der türkischen Stadt Kayseri geboren. Bereits mit 18 Jahren verließ sie ihre türkische Heimat, um am Liverpool Institute of Arts ihren Bachelor zu absolvieren. Nach mehreren Zwischenstationen in der Türkei und Deutschland lebt sie heute in Hannover. Özlem Sulak hat selbst keinen festen Begriff von Heimat, sie fühlt sich nach eigener Auskunft in keinem der Länder, in denen sie bisher gelebt hat, wirklich zu Hause. Traurig macht die Künstlerin das nicht, sie braucht dieses Gefühl nicht unbedingt. Vielmehr fasziniert sie das Heimatgefühl anderer und deren Suche danach. Ausgehend von ihren Arbeiten versucht dieses Künstlergespräch zu vermitteln, wie unterschiedlich der Umgang mit Migration sein und dass dieser Umgang unterschiedliche Emotionen auslösen kann.
Der Eintritt ist frei.
Ihr Ansprechpartner:
Frank-Thorsten Moll M.A.
Leiter Abteilung Kunst
Tel.: +49 (0) 7541-3801-20
Fax: +49 (0) 7541-3801-81
moll(at)zeppelin-museum.de
Donnerstag, 18. 03. 10, 19 Uhr
Baden-Württemberg als Aus- und Einwanderungsland
Vortrag von Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun, Leiter der Fachredaktion „SWR International“
In Baden-Württemberg leben etwa 2,7 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund – zugewanderte und in Deutschland geborene Ausländer, Spätaussiedler und Eingebürgerte sowie deren Kinder. Ihr Anteil liegt hierzulande mit rund 25 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt mit 19 Prozent. Wanderungsbewegungen haben von jeher die Geschichte Südwestdeutschlands geprägt.
Diese Geschichte der Ein - und Auswanderung in Baden-Württemberg untersucht Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun in seinem Vortrag. Der Leiter der Fachredaktion „SWR International“ beim Südwestrundfunk in Stuttgart und Integrationsbeauftragte des Senders ist Honorarprofessor an der Universität Tübingen und einer der profiliertesten Migrationsexperten Deutschlands. Meier-Braun, Mitglied im Rat für Migration (RfM), geht auf die Geschichte der Einwanderung nach Deutschland ein und zeigt auf, wie Baden-Württemberg zum Einwanderungsland wurde.
Der Eintritt ist frei.
Ihr Ansprechpartner:
Frank-Thorsten Moll M.A.
Leiter Abteilung Kunst
Tel.: +49 (0) 7541 3801-20
Fax: +49 (0) 7541-3801-81
moll(at)zeppelin-museum.de
Donnerstag, 25. März, 19 Uhr
Ausstellungsgespräch mit Jürgen Bleibler „220 Tonnen leichter als Luft“ - Materialgeschichte der Hindenburg
An diesem Abend haben Zeppelinfans die beste Gelegenheit, sämtliche Fragen zum Thema "Hindenburg" zu stellen.
Der Eintritt ist frei.
Ihr Ansprechpartner:
Jürgen Bleibler
Leiter Abteilung Zeppelin
Tel.: +49 (0) 7541-3801-23
Fax: +49 (0) 7541-3801-81
bleibler(at)zeppelin-museum.de
Donnerstag, 1. April, 19 Uhr
Eröffnung des neuen Medienraums
Ab dem 2. April 2010 sind die historischen Filme über die Giganten der Lüfte von den Anfängen bis zum Zeppelin NT in neuer Zusammensetzung, teilweise sogar in 3-D zu sehen.
Lassen Sie sich ein auf dieses faszinierende visuelle Erlebnis!
Der Eintritt ist frei.
Für Eltern mit Kindern ab 5 Jahren
November - April, am zweiten Samstag im Monat
Beginn: immer 14 Uhr, Kosten: Eintrittskarte + 2,00 Euro pro Familie - nähere Infos siehe unten
Voranmeldung unter Tel. 07541/380125
Ihre Ansprechpartnerin:
Gudrun Knapp
Tel.: +49 (0) 7541 3801-25
Fax: +49 (0) 7541 3801-88
knapp(at)zeppelin-museum.de
Unsere Führungen im Winterhalbjahr:
Jeweils samstags um 14 Uhr finden Führungen für Einzelbesucher ohne Voranmeldung statt.
Kosten: Eintrittskarte + 2,00 Euro pro Person, Dauer: 90 Minuten
Samstag, 6. 3. 2010 Kinderführung für 6-11jährige
Zeppelin zum Kennenlernen
Wieso waren die Luftschiffe so groß? Wie kam ein Zeppelin in die Luft und wie kam er wieder herunter? Wo waren die Passagiere im Luftschiff untergebracht? Was passierte, wenn man im Zeppelin die Toilette benutzte?
Diese und andere Fragen werden beim Rundgang durch das Zeppelin Museum beantwortet. Natürlich können die Kinder auch einmal ein Gerippestück des LZ 129 anheben. Sie können auch versuchen, die Hülle eines Zeppelins aufzulegen, um zu sehen, wie schwierig das in Wirklichkeit gewesen ist.
Der letzte Teil der Führung ist reserviert für kreative Tätigkeiten: Im Gruppenraum können die Kinder aus einem Ballon ein Luftschiff basteln oder ihr Wissen über LZ 129 Hindenburg mit Hilfe einer Zeichnung vertiefen.
Samstag, 13. 3. 2010 Familienführung für Eltern und Kinder ab 5 Jahren
„Wir gehen in die Luft“
Auf der Führung können Kinder von 5 bis 11 Jahren zusammen mit ihren Eltern an der Familienführung "Wir gehen in die Luft" teilnehmen. In 90 Minuten geht es um alles, was fliegt und vor allem, wie es fliegt. Insekten oder Vögel als Vorbilder für die Flugversuche der Menschen werden ebenso thematisiert wie steuerbare Flugmaschinen schwerer und leichter als Luft. Im Zentrum steht natürlich der Zeppelin, aber auch das Prinzip, nach dem Hubschrauber und Propellerflugzeuge abheben, wird anschaulich dargestellt.
Jede Familie stellt zum Abschluss einen kleinen Gleiter aus Pappe her, da heißt es gemeinsam bohren, sägen und kleben!
Samstag, 20.3. 2010 Führung für Erwachsene in der Zeppelinabteilung
„Zeppelin Zeppelin“
Ist die "Hindenburg" tatsächlich bis heute das größte Luftfahrzeug der Welt? Wie viel Treibstoff benötigte das Luftschiff "Graf Zeppelin" bei seiner Fahrt um die Welt? Wie viele Monatsgehälter kostete eine Fahrt von Friedrichshafen nach Amerika? Warum hießen die Luftschiffe auch "Luxushotels der Lüfte"? Hat man die Luftpost damals tatsächlich aus dem Fenster geworfen?
Um solche und noch viel mehr Fragen rund um die berühmten Luftschiffe vom Bodensee geht es bei dieser Führung. Eine ausführliche Begehung der Teilrekonstruktion des LZ 129 "Hindenburg" ist natürlich auch dabei - damit sich die Museumsgäste leibhaftig in die Zeit der fliegenden Giganten versetzen können…
Samstag, 27.3. 2010 Führung für Erwachsene in der Kunstabteilung
Kunstgespräch
Das Zeppelin Museum beherbergt neben zahlreichen Kunstwerken aus der Bodenseeregion und dem Voralpenland auch die weltweit umfangreichsten Sammlungen zu Otto Dix und Max Ackermann. Im direkten Gespräch mit dem kunstinteressierten Publikum können Fragen gestellt und kunstgeschichtliche Kenntnisse erworben oder vertieft werden.
Ab Anfang Mai bis Ende Oktober
Jeweils samstags um 14 Uhr Führung durch die Dauerausstellung Technik und Kunst
und
Jeweils samstags um 15.30 Uhr Führung durch die Wechselausstellung
(während der Laufzeit der Wechselausstellungen)
Treffpunkt: Eingangshalle.
Kosten: Eintrittskarte
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Im Winter werden an jedem zweiten Freitag im Monat 45-minütige Themenführungen angeboten. Wichtige Exponate oder Themenkomplexe im Zeppelin Museum werden in konzentrierter Form vorgestellt. Es stehen für Sie Klappstühle zur Verfügung, die Sie während der Führung immer dabei haben. Denn im Sitzen ist das Zuhören viel angenehmer! Sie können als Einzelperson oder Kleingruppe an den Seniorenführungen teilnehmen. Die Kosten für diese Führung betragen 2,00 Euro. Der Eintritt von 6,50 Euro kommt noch hinzu.
12. März 2010, um 15 Uhr
Sehnsucht nach dem Süden - Italienische Einflüsse in der Malerei
Um eine kurze telefonische Anmeldung unter 07541/380125 wird gebeten.
Ihre Ansprechpartnerin:
Gudrun Knapp
Tel.: +49 (0) 7541 3801-25
Fax: +49 (0) 7541 3801-88
knapp(at)zeppelin-museum.de
Weitere Termine finden Sie auf der Web Seite http://www.zeppelin-museum.de/638.0.html
Zeppelinhalle zu vermieten
Diese multifunktionale Fläche von 400 m2 bietet Platz für bis zu 100 Personen.
Ihre Ansprechpartnerin:
Linde Schupp
Tel.: +49 (0) 7541 3801-30
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
schupp(at)zeppelin-museum.de