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NEWSLETTER FEBRUAR 2010

Inhaltsverzeichnis 

1.    Ausstellungen

2.    Donnerstagabend im Zeppelin Museum

3.    Kurzführungen für Generation 60+

4.    Winteraktionen für Familien und Kinder

5.    Informationen 

 

1. AUSSTELLUNGEN

„Neue Heimat – Zwischen den Welten“
ab 5. März bis 25. April 2010

Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Phänomen der (un-)freiwilligen Migration, die weltweit zur zentralen Kraft gesellschaftlicher Veränderung wurde. Zugezogene und am Ort Lebende müssen ihre Identität neu definieren. Dabei entstehen Bilder und Vorstellungen, die in der Ausstellung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene thematisiert werden. Sie zeigt Werke von Künstlern, die in Deutschland leben und arbeiten, sowie künstlerische Positionen, die sich explizit mit dem Thema Migration auseinander setzen. Beteiligte Künstler: Tony Cragg, Christine Hill, Rirkrit Tiravanija u.a.

Eröffnung der Ausstellung „Neue Heimat – Zwischen den Welten“ am 4. März um 19 Uhr

 

Ihr Ansprechpartner:
Frank-Thorsten Moll M.A.
Leiter Abteilung Kunst
Tel.: +49 (0) 7541 3801-20
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
moll(at)zeppelin-museum.de

 

 

„Johann Heinrich Schönfeld - Welt der Götter, Heiligen und Heldenmythen“
bis 7. Februar 2010

2009 jährt sich der Geburtstag Johann Heinrich Schönfelds zum 400. Mal. Schönfeld gilt als der bedeutendste deutsche Maler des 17. Jahrhunderts, der wie keiner seiner Zeitgenossen fähig war, in seinen Gemälden fast irreale, scheinbar jedweder Materialität enthobene Bildwelten zu entwerfen. Grund genug für das Zeppelin Museum Friedrichshafen, den Künstler erstmals nach der Präsentation 1967 in Ulm mit einer Ausstellung zu ehren. Präsentiert wird das umfangreiche und in namhaften europäischen Museen vertretene Werk Schönfelds in einer großen monografischen Ausstellung nach den Themenfeldern Kunstreflexion: Antike, Allegorie, Mythologie und Religion.

Am 23. März 1609 in Biberach geboren, ging Johann Heinrich Schönfeld bei Johann Sichelbein in Memmingen in die Lehre. Nach seiner Gesellenzeit in Stuttgart und Basel verließ er 1633 Deutschland in Richtung Italien. 18 Jahre arbeitete er in Rom und Neapel, bevor er nach Deutschland zurückkehrte und sich 1651 in Augsburg niederließ. Er lieferte seine Werke nach ganz Europa. Wie kein anderer seiner deutschen Zeitgenossen war Schönfeld fähig, rein aus der Farbe heraus zu arbeiten und dabei nord- und südalpine Einflüsse zu einem in der deutschen Kunstgeschichte des 17. Jahrhunderts einzigartigen Oeuvre zu vereinen.

Trotz der breiten Wertschätzung, die seine Gemälde schon zu Lebzeiten erfuhren, ließ die kunsthistorische Aufarbeitung des Schaffens von Johann Heinrich Schönfeld lange auf sich warten. Im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen, die spätestens zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit ersten Ausstellungen und teilweise umfassenden Monographien geehrt wurden, erreichte Schönfeld diesen Status erst mit der Ulmer Ausstellung und dem kurz darauf erschienenen Werkverzeichnis.

Die 2009 im Zeppelin Museum stattfindende Ausstellung wird vor dem Hintergrund der immer noch lückenhaften Forschung zu Schönfeld erstmals wieder die Gelegenheit bieten, das Werk dieses Künstlers kennen zu lernen und neu entdecken zu können.

 

Ihre Ansprechpartnerin:
Maren Waike M.A.
Tel.: +49 (0) 7541 3801-26
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
waike(at)zeppelin-museum.de

 

2. DONNERSTAGABEND IM ZEPPELIN MUSEUM               ▲zurück▲

 

4. Februar 2010, 17 Uhr

Kunst mit allen Sinnen: Das Gemälde „Familie im Garten“ für Kinder von 8 bis 12 Jahren (ohne Elternbegleitung)

Bei der Betrachtung eines Gemäldes können außer dem Sehsinn auch die anderen Sinne einbezogen werden. Ein ausgewähltes Werk in der Kunstabteilung des Zeppelin Museums wird so sehr intensiv bearbeitet. Die einfachen Fragen "Was hörst Du?", "Was schmeckst Du?", "Was fühlst Du?" oder "Was riechst Du?" öffnen ganz neue Zugangswege zu der Darstellung und lassen Dinge bewusst werden, die bei einer konventionellen Bildbetrachtung gar nicht aufgefallen wären.

Der Eintritt ist frei.

 

Ihre Ansprechpartnerin:
Heike Vogel M.A., Museumspädagogik
Tel.: +49-(0)7541-3801-40
Fax: +49-(0)7541-3801-81
vogel(at)zeppelin-museum.de


18. Februar 2010, 19 Uhr

„Entdeckt. Erforscht. Bewahrt.“

Untersuchung und Restaurierung eines Kunstwerks im Zeppelin Museum Friedrichshafen. Vortrag der Restauratorin Michaela Vogel

 Das Thema behandelt den sagenhaften Fund, die naturwissenschaftlichen Untersuchungsmethoden (Mikroskopie, Materialtechnische Diagnostik u.a.) und gewährt exemplarisch Einblick in die historischen und heutigen Konservierungs-/Restaurierungsstandards an dem mittelalterlichen Kunstwerk, einem Kruzifix aus der Sammlung des Museums, anhand von Fotos. 

Der Eintritt ist frei.

 

Ihre Ansprechpartnerin:
Michaela Vogel
Dipl.-Restauratoren Vogel & Vogel
vogel-michaela(at)t-online.de

 

25. Februar 2010, 19 Uhr

Das Konzept der "Industriekultur"

Vortrag von Prof. Dr. Rainer Wirtz von der Universität Konstanz

Zurzeit eilt die Kulturhauptstadt Europas, Essen mit dem Ruhrgebiet, von einem Großereignis zum nächsten. Im Mittelpunkt steht mit großer Symbolkraft das Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Man kann sagen, dass damit das Konzept der Industriekultur nach Jahrzehnten nicht nur die ihm gebührende Anerkennung, sondern höchste Wertschätzung gefunden hat. Doch zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre war der Begriff nur negativ besetzt mit der Industriearbeit und mit Arbeiterslums. Dem Germanisten und langjährigen Nürnberger Kulturdezernenten Hermann Glaser gelang es mit seinen Schriften und der Gründung des Nürnberger Centrum für Industriekultur, eine erfolgreiche Neubewertung der Industriekultur einzuleiten, der sich viele anschlossen. Zahlreiche Ausstellungen und Museumsgründungen wurden von der Idee der Industriekultur, die das Leben, die Kunst und die Produkte der Industriegesellschaft umfasst, beeinflusst. Heute sind drei Industriedenkmale in Deutschland Weltkulturerbe, Industriedenkmalpflege ist ein Bereich der Allgemeinen Denkmalpflege, zahlreiche Studien über Industriekultur in Berlin, Hamburg, Saarland usw. liegen vor. Und doch gibt es auf diesem Gebiet auch große Probleme, die im Spannungsfeld zwischen Abbruch und Aufbruch liegen.

Der Eintritt ist frei.

 

Ihre Ansprechpartnerin:
Sabine Ochaba M.A.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49-(0)7541-3801-20
Fax: +49-(0)7541-3801-81
ochaba(at)zeppelin-museum.de

 

3. Kurzführungen für Generation 60+               ▲zurück▲

 

Im Winter werden an jedem zweiten Freitag im Monat 45minütige Themenführungen angeboten. Wichtige Exponate oder Themenkomplexe im Zeppelin Museum werden in konzentrierter Form vorgestellt. Es stehen Ihnen Klappstühle zur Verfügung, die Sie während der Führung immer dabei haben. Denn im Sitzen ist das Zuhören viel angenehmer! Sie können als Einzelperson oder als Kleingruppe an den Führungen teilnehmen.

 

Die Kosten betragen 2,00 Euro. Der Eintritt von 6,50 Euro kommt noch hinzu.

Um eine kurze telefonische Anmeldung unter Tel.: +49 (0) 7541 3801-25 wird gebeten.

Freitag 12. Februar 2010
“LZ 127 - Ein Luftschiff umrundet die Welt“

Weitere Termine finden Sie auf unserer Web Seite

http://www.zeppelin-museum.de/638.0.html

 

4. Winterführungen               ▲zurück▲


Im November 2009 startete das Zeppelin Museum mit seinen neuen Winterführungen. Die Programme wechseln sich regelmäßig ab: Angebote für Kinder, Familien, Kunstinteressierte und Technikbegeisterte - es ist für alle etwas dabei.

Erster Samstag im Monat:
Zeppelin zum Kennenlernen. Kinderführung für 6- bis 11jährige

Zweiter Samstag im Monat:
Wir gehen in die Luft“ - Familienführung für Eltern mit Kindern ab 5 Jahren

Dritter Samstag im Monat:  
“Zeppelin Zeppelin“ - Führung für erwachsene Einzelbesucher in der Zeppelinabteilung

Vierter Samstag im Monat:  
Kunstgespräch für erwachsene Einzelbesucher in der Kunstabteilung

Organisation:

Treffpunkt: Eingangshalle
Beginn:      14 Uhr
Dauer:       90 Minuten
Kosten:      Eintrittskarte + 2,00 Euro Führungsgebühr für Erwachsene / 1,00 Euro Führungsgebühr für Kinder / 2,00 Euro Führungsgebühr für Familien

 

Ihre Ansprechpartnerin:
Gudrun Knapp
Tel.: +49 (0) 7541 3801-25
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
knapp(at)zeppelin-museum.de

 


5. INFORMATIONEN               ▲zurück▲

 

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Ihre Ansprechpartnerin:
Linde Schupp
Tel.: +49 (0) 7541 3801-30
Fax: +49 (0) 7541 3801-81
schupp(at)zeppelin-museum.de

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